Beispiel 3: Mehrere Regeln für ein einzelnes Ziel
Für ein einzelnes Ziel können mehrere Regeln erstellt werden. In diesem Fall werden die einzelnen Regeln sequenziell in der Reihenfolge ihrer Position in der Regelliste des Ziels abgearbeitet. Daher kann die Neuanordnung der auf ein Zielelement angewendeten Regeln einen entscheidenden Einfluss auf das endgültige Ergebnis hinsichtlich Sichtbarkeit/Verbindlichkeit haben (siehe Beispiel 3b unten).
In diesem Beispiel wird ein und dasselbe Ziel durch einen Auslöser sichtbar gemacht und durch einen anderen Auslöser obligatorisch.
Wir bieten ein Angebot zur an, in dem unter anderem der Bedarf an Catering erfasst wird. Das Angebotsformular verhält sich wie folgt:
Ist nicht aktiviert, so werden keine weiteren Catering-bezogenen Felder angezeigt.
Ist aktiviert, so werden zwei Catering-bezogene Felder angezeigt: ein Kontrollkästchen, das angibt, ob ein externes Catering-Unternehmen benötigt wird, und ein optionales Kostenstellenattribut.
Ist das Kontrollkästchen „Externes Cateringunternehmen“ aktiviert, so wird das Attribut „Kostenstelle“ obligatorisch.

Das oben beschriebene Verhalten wird auf folgende Weise erreicht:
Für die beiden zusätzlichen Catering-bezogenen Attribute wird eine Sichtbarkeitsregel erstellt, die durch das Kontrollkästchen ausgelöst wird.
Zusätzlich wird für das Attribut Kostenstelle eine Pflichtregel angelegt, die durch das Kontrollkästchen ausgelöst wird.
Vollständige Informationen finden Sie im Bild unten.

In diesem Beispiel wird ein und dasselbe Ziel durch einen Auslöser sichtbar gemacht und durch einen anderen Auslöser wieder unsichtbar gemacht.
Erweitern wir das vorherige Beispiel um ein Kontrollkästchen, das angibt, ob Catering-Kosten durch spezielle Promo-Mittel gedeckt werden können (in diesem Fall ist die Kostenstellendeckung nicht erforderlich, auch wenn sie sonst obligatorisch wäre). Das Angebotsformular könnte sich folgendermaßen verhalten:
Ist nicht aktiviert, so werden keine weiteren Catering-bezogenen Felder angezeigt.
Ist aktiviert, so werden drei Catering-bezogene Felder angezeigt: das Kontrollkästchen „Externes Catering-Unternehmen“, ein Kontrollkästchen zur Registrierung der Berechtigung für spezielle Promo-Mittel und das optionale Kostenstellenattribut.
Wenn das Kontrollkästchen aktiviert ist, wird das Attribut „Kostenstelle“ obligatorisch.
Ist das Kontrollkästchen aktiviert, so wird das Feld „Kostenstelle“ nicht mehr angezeigt. (Es ist nicht mehr erforderlich und nicht mehr obligatorisch.)

Das oben beschriebene Verhalten wird auf folgende Weise erreicht:
Für alle drei zusätzlichen Catering-bezogenen Attribute wird eine durch das Kontrollkästchen ausgelöste Sichtbarkeitsregel erstellt.
Für das Kostenstellenattribut werden zwei weitere Regeln erstellt:
Eine Regel, die das Feld „Kostenstelle“ obligatorisch macht, wenn das Kontrollkästchen „Externes Unternehmen“ aktiviert ist
Eine Regel, die das Feld „Kostenstelle“ unsichtbar und nicht obligatorisch macht, wenn das Kontrollkästchen „Sonderaktionsfonds“ aktiviert ist.
Vollständige Informationen finden Sie im Bild unten.
